Dr. Klein Studie: Große Unterschiede bei Immobilienrealitäten in Ost und West
Miete prägt die Wohnbiografien im Osten Deutschlands. So leben aktuell 60 Prozent der Ostdeutschen in einer Wohnung oder in einem Haus zur Miete – acht Prozent mehr als in den alten Bundesländern.
Noch deutlicher ist der regionale Unterschied beim Blick auf die Kindheit: 58 Prozent der Befragten aus Ostdeutschland wuchsen überwiegend in einem Mietobjekt auf. Im westlichen Teil des Landes trifft das auf 41 Prozent zu. Diese und weitere Ergebnisse zeigt eine repräsentative Umfrage von Dr. Klein in Kooperation mit der horizoom GmbH unter mehr als 2.000 Menschen in Deutschland. Sandro Richardt, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Eisenach, ordnet die Daten ein. Der Blick auf die Wohnvergangenheit im Osten und Westen des Landes zeigt ein spiegelverkehrtes Bild: So wurden 58 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern überwiegend in einer Wohnung oder in einem Haus zur Miete groß. In Westdeutschland hingegen wuchsen genauso viele größtenteils im Wohneigentum der Familie auf. „Die Wohnbiografien in Ost und West sind historisch gewachsen und unterscheiden sich bis heute“, erklärt Sandro Richardt. „In der DDR war privates Wohneigentum seinerzeit zwar möglich, der Immobilienmarkt und insbesondere der Mietwohnungsbau waren jedoch wesentlich stärker staatlich geprägt als in den alten Bundesländern.“ Auch heute noch leben mehr Ostdeutsche als Westdeutsche zur Miete (60 vs. 52 Prozent). Eine Frage der Lage: der Wunsch nach Unabhängigkeit Westdeutsche sorgen sich mehr, Ostdeutsche wünschen öfter Beratung Westdeutsche kaufen ihre Immobilie häufiger allein |
Dr. Klein Studie: Große Unterschiede bei Immobilienrealitäten in Ost und West
Miete prägt die Wohnbiografien im Osten Deutschlands. So leben aktuell 60 Prozent der Ostdeutschen in einer Wohnung oder in einem Haus zur Miete – acht Prozent mehr als in den alten Bundesländern.
Noch deutlicher ist der regionale Unterschied beim Blick auf die Kindheit: 58 Prozent der Befragten aus Ostdeutschland wuchsen überwiegend in einem Mietobjekt auf. Im westlichen Teil des Landes trifft das auf 41 Prozent zu. Diese und weitere Ergebnisse zeigt eine repräsentative Umfrage von Dr. Klein in Kooperation mit der horizoom GmbH unter mehr als 2.000 Menschen in Deutschland. Sandro Richardt, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Eisenach, ordnet die Daten ein. Der Blick auf die Wohnvergangenheit im Osten und Westen des Landes zeigt ein spiegelverkehrtes Bild: So wurden 58 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern überwiegend in einer Wohnung oder in einem Haus zur Miete groß. In Westdeutschland hingegen wuchsen genauso viele größtenteils im Wohneigentum der Familie auf. „Die Wohnbiografien in Ost und West sind historisch gewachsen und unterscheiden sich bis heute“, erklärt Sandro Richardt. „In der DDR war privates Wohneigentum seinerzeit zwar möglich, der Immobilienmarkt und insbesondere der Mietwohnungsbau waren jedoch wesentlich stärker staatlich geprägt als in den alten Bundesländern.“ Auch heute noch leben mehr Ostdeutsche als Westdeutsche zur Miete (60 vs. 52 Prozent). Eine Frage der Lage: der Wunsch nach Unabhängigkeit Westdeutsche sorgen sich mehr, Ostdeutsche wünschen öfter Beratung Westdeutsche kaufen ihre Immobilie häufiger allein |
